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Savoir-vivre - Die Kunst (gut) zu leben |
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In Frankreich, der Heimat des savoir-vivre, scheint dieses "Geheimwissen" seit Jahrhunderten in der Luft zu liegen. Es wird eingeatmet, durch Ansteckung weitergegeben und via Sprache exportiert. Kulinarik, Erotik und Mode sprechen französisch. Und ihre Schlüsselwörter sind nicht oder nur schwer(fällig) zu übersetzen; Charme, Esprit, Nonchalance, amour fou und coup de foudre, Salon, Café, Restaurant, Gourmet, Aperitif, Dessert und vieses andere sind die Botschafter einer verfeinerten Genusskultur.
Besonders anfällig für seine Verführungskünste aber sind Angehörige von Kulturen, in denen diese Farbe im Spektrum des Lebens eher fehlt - wie in der amrikanischen. Seit Beginn des 20.Jahrhunderts pilgern vor allem die Schriftstreller in Scharen nach Paris, in die Kapitale des savoir-vivre, um teilzuhaben an dieser Kunst, dem Leben seine schönsten Seiten abzugewinnen. Und um ihrer eigenen Faszination schreibend auf die Spur zu kommen. Hemingway und Henry Miller, Djuna Barnes und Gertrude Stein feiern das Paris der 20er Jahre und seine Genüsse "als Fest fürs Leben" - wie vor ihnen Baudelaire oder Proust und nach Ihnen viele andere, ... mehr | |
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